Die USA Könnten Cannabis Bald Als Waffe Einsetzen

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Die USA Könnten Cannabis Bald Als Waffe Einsetzen

An was denkst Du, wenn Du „Cannabis als Waffe“ hörst? Wahrscheinlich so etwas wie: „Mary Jane hat auf dem Schlachtfeld nichts zu suchen.“ Die dunklen Machenschaften der USA beinhalten den Einsatz sogenannter Cannabis-Munition.

Cannabis könnte in den USA bald als Waffe eingesetzt werden

Es überrascht zu erfahren, dass Cannabis als Waffe eingesetzt werden kann. Dass das amerikanische Militär von Waffen besessen ist eher nicht.

Die üblichen, tötlichen Waffen wie Maschinengewehre oder Bomben werden so schnell nicht verbannt werden; viel wahrscheinlicher ist es, dass in der Zukunft eine Roboterarmee damit ausgerüstet wird.

Cannabis als Waffe einzusetzen wäre bei Weitem nicht das Seltsamste, an dem das amerikanische Militär forscht.

Jeder, der schon einmal „Stranger Things“ auf Netflix gesehen hat, weiß, welch bizarre Machenschaften sich hinter den Türen einer Militärbasis abspielen. Wir schauen hinter die Kulissen derjenigen, die nur zu gerne die Canna-Bombe zünden würden.

NICHT TÖDLICHE, CHEMISCHE KRIEGSFÜHRUNG: DAS ROTE ÖL

Der Ölkonzern Shell war 1952 unter der Kontrolle des amerikanischen Militärs. Die Abteilung für Chemie wurde damit beauftragt, Cannabis hinsichtlich seiner tödlichen Eigenschaften zu untersuchen. Wenig überraschend mit mäßigem Erfolg.

Zwei Jahre später wandte sich das Militär an Dr. Edward F. Domino, Professor für Pharmakologie an der Universität von Michigan. Dr. Domino führte im Auftrag des Militärs eine Reihe von Tests durch, bei denen eine seltsame Droge, namens „EA 1476“, nur auf die Eckzähne aufgetragen wurde.

„EA 1476“, besser bekannt unter dem Namen „Red Oil“, ist in Wirklichkeit vergleichbar mit Haschisch-Öl, das chemisch extrahiert und filtriert wurde. Schon bald zeigte sich, dass Hunde durch die Gabe des Öls fast vollständig gelähmt wurden.

Den Aufzeichnungen einer der leitenden „Ärzte“ zufolge, stieg man ihnen auf die Füße, ohne dass die Hunde eine Reaktion zeigen würden. „Es ist unglaublich. Der Effekt lässt sich wieder umkehren. Der Test hat unser Interesse an dieser Substanz erheblich erhöht.“

TESTS AM MENSCHEN UND FEINABSTIMMUNG

Liberty of WeedGegen Ende der 1959er Jahre testete das Militär „EA 1476“ an Freiwilligen des GI Stabes in der Edgewood Basis in der Nähe von Baltimore. Obwohl der Erfolg als chemische Waffe ausblieb, erwies sich „Red Oil“ als höchst effektiv und die Soldaten wurden komplett stoned.

Obwohl die Genfer Konvention von 1925 es streng verbietet, chemische Waffen gegen andere Länder einzusetzen, nimmt es die USA mit Konventionen nicht so genau.

Mit Harry Pars, einem Wissenschaftler des Pharmakonzerns Arthur D. Little, hatte man den verrückten Professor gefunden, den man gesucht hatte. Das Militär wusste sehr wohl, dass die nächste Stufe von „Red Oil“, höchst psychoaktives THC sein würde.

Es wäre nicht nur wirkungsvoller als „Red Oil“, es wiegt zudem auch noch weniger und das ist in Anbetracht der Tatsache, dass man in einen kleinen Rucksack möglichst viel tödliches packen muss, ziemlich praktisch.

Pars synthetisierte das viel wirkungsvollere EA2233. Bereits bei kleinsten Dosen von 10-60 Mikrogramm pro Kilo Körpergewicht zeigte sich eine sehr starke Wirkung, die bis zu 30 Stunden andauerte! Wo kann man sich dafür anmelden?

KRIEGSFÜHRUNG MIT CANNABIS

SAINT ist eine von Charles Aknar gegründete Firma, die sich auf nicht tödliches Cannabis als Waffe spezialisiert hat.

Die Website der Firma verspricht feierlich: „Eine Methode Tiere oder Menschen durch die Gabe von Cannabinoiden in kürzester unschädlich zu machen. Dieses Serum ist so dosiert, dass ein Wert von ungefähr 1-50 Milligramm THC pro ml im Blut erreicht wird. Die abgegebene Dosis führt nicht zu irreparablen Schäden oder gar zum Tod des Anwenders.“

Vielleicht empfindest Du das ganze Gerede von Cannabis-Waffen als abstoßend? Wenn das so ist, dann sollten bei den neuesten Entwicklungen Deine Alarmglocken läuten. Am besten Du gönnst Dir erst einmal ein beruhigendes Köpfchen von Deiner Bong, denn genau diese Firma plant für die Zukunft, ein ganzes Arsenal von Cannabis-Munition auf den Markt zu bringen. Das Sortiment ist breit gefächert. Alles, um Angreifer kampfunfähig zu machen, ohne sie zu töten.

Die Polizei in den USA rüstet gerade auf und wird zunehmend militarisiert. So verwunderlich wäre es gar nicht, wenn die Polizei in Zukunft Cannabis-Munition einsetzen würde, um Menschenmassen im Zaum zu halten.

Für die meisten Kiffer ist das sicherlich ein Albtraum. Der Gedanke ist zwar noch nicht Realität, aber dennoch nicht so weit hergeholt, dass Du es einfach ignorieren könntest.

Artikel II (9)(d) der Konvention über den Einsatz von Chemiewaffen besagt Folgendes: 9. „Umstände, unter denen ein Einsatz gerechtfertigt ist: (d) Geltend machen der Interessen des Staates, dazu zählt die Absicht Protestbewegungen zu kontrollieren.“ Juristisch gesehen würde die USA also mit einem derartigen Wahnsinn davonkommen.

DIE ANDERE CANNABIS-WAFFE: KÜNSTLICH HERGESTELLTE GIFTE

Substanzen, die unter dem Namen „Synthetisches Cannabis“ oder „Legal Highs“ verkauft werden, sind die wirklich giftigen Waffen. Über die Langzeitwirkung dieser Drogen ist kaum etwas bekannt.

Die sofortige Wirkung ist offensichtlich negativ. Die zerkleinerten chinesischen Zeitungen und chemischen Kräuter in den kleinen Päckchen haben mit Marihuana gar nichts zu tun. Das ist pures Gift - ganz einfach. Irgendetwas zu konsumieren, dass von einem drittklassigen Meth-Koch zusammengebraut wurde, grenzt an Selbstverstümmelung.

Die meisten Daueruser von Müll wie „Spice“ sind obdachlose Drogensüchtige, die zu Pleite sind, um sich anständiges Zeug zu besorgen. Mit solchen Substanzen ist nicht zu spaßen und sie sollten unbedingt gemieden werden.

Die Klatschzeitschriften auf der ganzen Welt sind voll von Horrorstorys über die tödlichen Konsequenzen solcher Substanzen. Mal ehrlich, wie viele „Drugs Inc“ Specials muss National Geographic noch drehen, bevor die Leute aufwachen und bemerken, dass dieses Zeug wirklich gefährlich ist.

Cannabis hat bis jetzt noch niemanden umgebracht. In Wahrheit wird es erfolgreich als Medizin eingesetzt und macht einfach Spaß. Es ist eine Schande, dass Teile des US Militärs Cannabis als Waffe missbrauchen wollen.

Das ist in vielerlei Hinsicht sowas von daneben. Man könnte ein Buch darüber schreiben und es wäre reine Zeitverschwendung.

Cannabis ist eine Pflanze mit 50.000 verschiedenen Anwendungsgebieten. Keines davon sollte etwas mit Verletzung zu tun haben. Lasst uns also diese Pflanze für etwas Gutes nutzen und gemeinsam denjenigen entgegentreten, die dieses heilige Kraut des Friedens missbrauchen wollen.